“A go hala iu ! ” (= rüffel, rüffel)

Wieder einmal. Unsere Satellitenverbindung für Internet ist leider nicht mehr (zu teuer). Deshalb bringen uns jetzt so kleine Internetsticks (via Handynetz) näher, welche aber eine Bandbreite vergleichbar mit einem afrikanischen Dschungelpfad aufweisen, wo die Zeiten des Satellits doch immerhin eine Landstrasse waren. So schreiben wir den unsere Posts entweder in Douala oder sonst einer grösseren Stadt, wo’s ein Guesthouse gibt, welches wiederum WLAN anbietet.

Waren wir doch kürzlich in Bamenda (Bamessi) am Mitarbeitertreffen. Hier die Strasse (Fahren sind immer ein Erlebnis):

on the road to glory

on the road to glory

China ist mit schwerem Gerät daran, den Holperweg in eine 2spurige Autobahn zu verwandeln.

Chinapower

Chinapower

A propos schweres Gerät: eine amerikanische Firma Herakles Farms will in unserem Gebiet (zwischen Nationalparks und Spital) mehrere tausend Hektar Wald roden um eine Palmölplantage aufzuziehen. Die Menschen sind bereits eifrig am abholzen. Ein Holzfäller kann dort 70 000 CFA/Monat (=140CHF) verdienen. Zurück zu unserem Ausflug. In Bamessing arbeiten die Töpfer von Prespot. Auch wir haben Hand angelegt:

Potter

Potter

Das Technical Team ist nicht nur gut in Sachen aufbau, sondern auch im Abreissen. So meinte doch kürzlich einer zu mir “you people, you fear us in terms of destruction, not so Mr. Ben?”. Das ist ein altes Reservoir bei der Wasserfassung:

Vorher

Vorher

und…

Nachher

Nachher

Kürzlich haben wir uns eine Katze angeschafft (du erzählst einfach jemandem, dass du eine Katze willst und am nächsten Tag bringt er eine in einem Plastiksack):

Moritz

Moritz

Katze und Hund ist etwa das einzige was nicht kulinarisch verwertet wird. Eine Delikatesse ist ja das allseits geliebte Bushmeat (Affen, Krokodile, Antilopen etc. aus dem Urwald). Auch wir essen.  Zum Beispiel kürzlich im Nachbarhaus (das Problem dort war: Phase (Strom) auf allen Wasserhanen); auf dem Tisch liegt ein getrocknetes Pangolin (zu kaufen ganz einfach im Dorf…):

Gürteltier

Gürteltier

Die Ursache (ach nichts Ungewöhnliches) mit dem Strom auf der Leitung lag in einem anderen Nachbarhaus (Kurzschluss L-N-PE und Wasserleitung).

Soeben ein Afro-Suisse-Wedding miterlebt in der sog. New Recreation Hall auf dem Spitalgelände mit offiziellem Dresscode.

Wedding

Wedding

Ich bin in Douala.

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auergattig

Die Mango-Season ist da! Die leckeren Früchte sind heiss begehrt. Wir essen, soviel wir können. Der Dörrex ist gefüllt und das Mango-Sorbet in Entstehung. Der Run auf die Mangos führt soweit, dass bereits um 3 Uhr Morgens Kinder unterwegs sind und Mangos einsammeln. Dies weckt den Nachbarshund auf und dieser wiederum uns. Tagsüber ist es nun unsere Beschäftigung, irgendwie zu Mangos zu kommen. M sammelt ein und ich versuche  Tauschhandel zu betreiben mit den Kindern ;)

Mango Verkauf

Mango Verkauf

 

Momentan sind Maler, Maurer, Zimmermann und Gärtner mit der Renovation unseres Hauses und Umgebung beschäftigt.

Zimmermann

Zimmermann

Werkstatt vor dem Haus

Werkstatt vor dem Haus

Immer wieder schön ist der Weg zur Kirche:

Weg zur Kirche

Weg zur Kirche

Die Kirche selbst ist naürlich auch ein Erlebnis.

church

church

 

 

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“I need 40’000!”

Ein Wochenende in Limbe. Meer, schwarzer Lavasand, toll, schön, edel.

In Limbe

In Limbe

Dann Anruf “…keuch, keuch… enschinia di läit went off, de’s faia in da genereta haus” (= Feuer im Generatorhaus). Huch. Später stellt sich heraus, dass KWH Meter (oben links) gebrannt hatte:

KWH Meter brannte

KWH Meter brannte

Später fahren wir retour. Der Weg ist gschliferig – es hat z.T. heftig geregnet: wie Neuschnee. Einer dieser vielen grossen Timber-Log-Trucks:

Timber Log

Timber Log

Nun herrscht hier allseits das Motto: Kleineres Fahrzeug weiche aus, sonst wirst du zermalmt. Somit weiche ich aus, rutsche ab und zwar so:

White Hilux down

White Hilux down

Der sch… Sumpf trägt mich immer weiter rein. Keine Chance zum Rauskommen. Der nächstbeste Hiluxfahrer: besoffen, rassistisch, grossspurig (das was ich als Autofahren bezeichne, beherrscht er jedenfalls nicht), seine erste Bemerkung um mich mit einer Art Strick rauszuziehen: “I need 40’000″ (=1-2 Monatslöhne). Obwohl ich sein Angebot deutlich ablehne, kracht er mit seiner Mühle neben mir in den Sumpf und kann weder vor noch zurück…. So stehen 2 Hilux im Sumpf. Es nachtet ein. Wir wickeln die Kinder in Tücher gegen den Mückenschwarm. Urwald um uns. Wow.

Strasse

Strasse

Ach übrigens: hier kaufen wir unser Fleisch. Kuhhändler sind Moslems aus dem Norden.

Haussa People

Haussa People

Es passiert. Mein neustes Baby das nun ohne Komplikationen läuft (yeah!) : der Sterilisator:

Autoklav

in Betrieb: Autoklav

Das Pumpenhaus haben wir neu bedacht:

Wellblech

Wellblech

Hier ich (Head of Technical Department) mit Schweisser (links), Elektriker und Sanitär (rechts); also einige meiner Arbeiter anlässlich des ersten offiziellen Technical Department Meetings.

Technical Team

Ein Teil des Technical Teams

Autos reparieren ist ein Hobby von vielen. Entschuldigt: jedenfalls was Auseinandernehmen (und Occassions-Teile Weiterverkaufen) angeht, gibt es nun wirklich sehr viele Experten hier. Für komplexere Autoprobleme konzentriert sich ein ungerütteltes Mass an Savoir-Faire auf genaue EINE Person in unserer Gegend.  Daher: Bitte Automechs, kommet in Scharen uns zu besuchen!!

Prado reparieren

Prado reparieren

Das soll euer Ersatzteillager sein (hehe):

Automech wanted

Automech wanted

So. Genug Ernsthaftigkeit. Hier noch ein kleiner Scherz zum Schluss. So der Raum:

Schreinerei

Schreinerei

Und die Anweisung, die mittendrin hangen ist:

isn't it?

isn't it?

Viele Liebe Grüsse aus Manyemen.

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was da wächst und kriecht

Oh je, etwas drückt im Schuh von Ben… etwas später kommen dann ein paar haarige Beine zum Vorschein und später noch die ganze Vogelspinne…. nach Fotosession wird sie mit Insektenspray eingesprayt,dieser nützt jedoch nichts. Mit einem Pflock wird sie erschlagen und etwas später fressen die Ameisen sie auf. Ich persönlich werde hier möglichst nur noch FlipFlops tragen…

spiderman

spiderman

Ein paar Tage später dann die nächste Überraschung: Beim Generator ausschalten am Abend schaut sich Ben ein paar Kabel an beim Garagen-Dach. Da entdeckt er direkt über dem Schlafplatz vom Watchman eine Schlange. Mutig wie er ist, teilt er sie mit einem Stück Holz in 2 Teile und der Watchman gibt ihr dann noch einen Schlag auf den Kopf. Die Schlange sei SEHR gifitg, meinte der Watchman.

mausetot

mausetot

Eine etwas schönere Entdeckung in unserer Regenrinne:

Mr.Krebs

Mr.Krebs

Seit ein paar Tagen sind wir stolze Besitzer eines süssen Hundes mit Namen “DUCK”. Er ist eine Inzucht-Trottoir-Mischung, voller Flöhe und Würmer. Wir badeten ihn sofort in Javel-Wasser und sprayten ihn mit Insektenspray ein. Die Flöhe kamen aus dem Fell spaziert. Heute habe ich die Wurm-Kur gestartet. Zum ersten Mal in seinem kurzen Leben kann er wahrscheinlich juckfrei schlafen.

Duck

Duck

Die Natur hier ist schon beeindruckend. Momentan essen wir täglich eigene Avocados. Die Mango-Bäume sind dicht behängt. Nur das Problem: Die Früchte sind meist in Überzahl gleichzeitig reif, so gibt es dann halt mal Bananenkuchen, Bananenkonfi, Bananeneis, Bananenjoghourt…

Avocados

Avocados

Mangos

Mangos

Seit kurzem blüht eine wunderschöne Pflanze vor dem Haus:

nice flower

nice flower

Noch ein paar Bilder:

nice car

nice car (Toyota Carina)

E & M

E & M

Rucksack

Rucksack

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Jedem Mast sein Ast

Hier geschieht so unglaublich viel, dass man es gar nicht so husch-husch wiedergeben kann. Hier eine kleine Galerie:

Besuch aus der Schweiz

Besuch aus der Schweiz

Der Bruder mit Bruder und 3 weiter Brüder (kommundsieh.org) alles bekannte Gesichter aus Yaoundé (Bruder Pr. mit 2 Optikern), Maroua (Bruder Jean), Riedtwil (den kennt ihr) etc.. Eine Zusammenarbeit Optikerteam – Medical Instituion Manyemen wäre fruchtbar.

Biketour mit LEE...

Biketour mit LEE...

..., BEN und Kids.

..., BEN und Kids.

2 Unbekannte bei einer Regendusche

2 Bekannte bei einer Regendusche

Des Sonntags beim Bade im Wald

Des Sonntags beim Bade im Wald

 

saturday.mornin@manyemen.town

saturday.mornin@manyemen

Dieses Bild speziell für M.G. und J.v.G. mit Grüssen vom Götti.

MAINTENANCE (= Unterhalt)… jaja dieses Wort ist kürzlich erstmals aufgetaucht in Manyemen – speziell in der MIM (Medical Institution Manyemen). Hier BEN beim Wechseln des Dieselfilters des Generators:

Gazoil Filter change

Gazoil Filter change

Unsere Freilandleitungen auf’m Gelände sind überall übel überwuchert von alten und neuen, nassen oder trockenen oder morschen Ästen, Büschen, Kabeln usw. Das Zeugs liegt auf den füdliblutten Drähten. Nach und nach holzen wir die Sache mit Macheten runter (der Stromverbrauch ist seither unglaublicherweise um 4-6A gesunken…). Glücklich zu preisen, wer hier den Mast im Buschwerk sieht:

Mast mit Ast

Mast mit Ast

hack-hack

hack-hack

Ihr seht es.

Hier noch mehr:

M. mit Bäbi

M. mit Bäbi

Diese Boys (hier mit Pastor aus CH) reinigten den Schlammfilter unserer Wasseraufbereitungsanlage:

Reservoir Jungs & Pastor

Reservoir Jungs & Pastor

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